Aeronaut Carbonpropeller light

DJI_Aeronaut_Carbonprops

Die ersten Flüge mit Carbonpropellern der Marke Aeronaut sind absolviert.

Testen werde ich noch verschiedene Versionen mit unterschiedlichen Anstellwinkeln der Luftschrauben.

Jeder der die serienmäßigen DJI-Luftschrauben gegen Aeronaut Carbonpropeller tauscht (oder auch Propeller anderer Marken) muß wissen, dass die von DJI verwendeten selbstsichernden Propeller mit der Hutkappe in einem Stück gefertigt werden.

D.h. der Originalpropeller wird einfach bis zum Anschlag festgezogen und ist dann für die jeweilige Drehrichtung des Motors gesichert.

Bei der Wahl von Fremdpropellern ist dies nicht so. Diese haben eine Bohrung und müssen mit einer Hutmutter gesichert werden…und schon fangen die kleinen Probleme an.

Die Hutmuttern selbst sind schwer im Handel zu bekommen, wenn diese nicht von DJI sein sollen, da diese jeweils paarweise ein rechtes und linkes Gewinde haben müssen. Wenn man das Gewinde nicht selber schneiden möchte, empfehle ich die Original DJI Hutmuttern zu nutzen.

Bei der Montage treten im nächsten Schritt aber gleich die nächsten Probleme auf – da das Gewinde der Antriebsmotoren begrenzt ist, halten die Hutmuttern nicht wirklich verlässlich den Propeller in seiner Position.

Nun könnte man die Hutmutter mit Gewalt so fest ziehen, dass der Rotor festen halt haben könnte, aber ich rate hiervon ab, da gegebenenfalls das Gewinde vom Motor beschädigt wird oder aber der Propeller.

Besser ist die Verwendung von geriffelten Unterlegscheiben. Hierbei muß auf die exakte mittige Ausrichtung der Scheibe bei der Montage geachtet werden, da ansonsten Unwuchten auftreten. Es ist wirklich wichtig auf exakte Bohrungen der Unterlegscheiben für die DJI Motoren zu achten, da diese dann präziser auszurichten und zu montieren sind.

Da die von mir verwendeten Carbonpropeller von Aeronaut nicht den Durchmesser der Original-DJI-Propeller aufweisen (meine verwendeten Carbonpropeller sind mit 23 cm Durchmesser kleiner als die DJI Propeller mit 24 cm Durchmesser), wird mit etwas (kaum merklich) mehr Gas geflogen, da der Propeller schneller drehen muß um den gleichen Auftrieb (bei gleichem Anstellwinkel der Propeller) zu erzeugen.

Da die Propeller leichter sind und der geringere Durchmesser die Motoren etwas weniger belastet kommt es zu geringen Flugzeitverlängerungen.

Ich werde bei nächster Gelegenheit auch noch Propeller mit steileren Anstellwinkeln ausprobieren, da ich mir verspreche, dass diese gerade bei Flug mit Kamera und deren Zusatzgewicht vielleicht einen besseren Auftrieb gewährleistet.

Zu den Carbonpropellern selbst ist noch zu sagen, dass diese deutlich steifer im Aufbau der einzelnen Rotorenblätter sind. Dies führt zu mehr Auftrieb, aber im Betrieb führen Berührungen der kleinsten Art gleich zu Brüchen, da waren die weichen DJI-Propeller besser im Nehmen, da diese bei kleineren Berührungen nachgegeben haben.